Aktuelles

GASTHAUS „ZUR BRÜCKE“ – WERTE UND FAKTEN

Offener Brief an den Bezirksstellenausschuss der WKÖ Vöcklabruck

„Menschen in schwierigen Lebenslagen zu helfen“ steht in den Statuten des Vereins Sozialzentrum Vöcklabruck – dieser Herausforderung fühlen wir uns als ehrenamtlich arbeitender Vorstand verpflichtet.
Im sozialökonomischen Beschäftigungsprojekt Restaurant Cafe Zur Brücke wurden in den vergangenen 21 Jahren rund 700 ProjektmitarbeiterInnen in unterschiedlichem Zeitausmaß beschäftigt. Viele in einer schwierigen Lebenslage, oft verbunden mit gesundheitlichen und persönlichen Einschränkungen. Die „Brücke“ bot Chancen zur Stabilisierung, Qualifizierung und persönlicher Stärkung. Aus vielen Rückmeldungen wissen wir, dass ProjektmitarbeiterInnen in der Brücke Selbstwert aufgebaut, Selbstbewusstsein gestärkt, Qualifikationen erworben und Zuversicht getankt haben um im Erwerbsleben wieder Fuß zu fassen. Die Brücke ist ein Arbeitgeber wo Menschen am Arbeitsplatz in der Tat ihre Würde wiederentdecken konnten.
Der Fördervertrag war immer zeitlich befristet. Im Regelfall wurde er nach strenger Evaluierung durch das AMS jeweils für 1 Jahr verlängert. In all den Jahren wurden die erforderlichen Kennzahlen erbracht die eine weitere Fördervereinbarung rechtfertigten. Es gab Jahre wo die Vermittlungsquote über 30 % lag. Regelmäßig wurde positiv der hohe Anteil an Eigenerwirtschaftung hervorgehoben.
Im Sinne von Transparenz und Fairness fehlt uns in ihrem offenen Brief folgendes:
Die Brücke bietet laut aktuellem Fördervertrag 19,9 Vollzeit-Arbeitsplätze. 4,9 für Schlüsselkräfte und 15 für ProjektmitarbeiterInnen. (aufgeteilt auf 28 Personen inkl. Teilzeitarbeitsplätze)  Diese sind nach Kollektivvertrag angestellt, zahlen Sozialabgaben, erwerben sozialversicherungsrechtliche Ansprüche, entlasten das AMS beim Arbeitslosengeld und in der Arbeitslosenstatistik und stärken mit ihrer größeren Kaufkraft die regionale Wirtschaft. Die „Brücke“ ist ein wirkliches Wohlfühl-Wirtshaus. Ein, in sozialer, kultureller, gesellschaftlicher Hinsicht attraktiver Treffpunkt in und für Vöcklabruck. Seriöser Weise hätten wir uns von diesen Aspekten einer gesamthaften Betrachtung in Ihrer Stellungnahme auch etwas erwartet.
Im Sinne der Wertorientierung unseres Vereins und nach langjähriger, konstruktiver Partnerschaft mit dem AMS betrachten wir das Projekt „Brücke“ nicht als gescheitert. Hier wurde wertvolle Arbeit geleistet – für und mit Personen die Begleitung beim Wiedereinstieg in geregelte Arbeitsstrukturen brauchen. Das AUS beim Fördervertrag für die „Brücke“ ist auf eine geänderte Förderpolitik zurückzuführen. Dort ist auch die Verantwortung festzumachen.
Mit freundlichen Grüßen
Vorstand des Vereines Sozialzentrum Vöcklabruck

 

4704 Unterschriften übergeben

Eine Delegation aus Vöcklabruck überreichte am 16. Mai 4.704 Unterschriften an Helena Guggenbichler, Generalsekretärin im Sozialministerium (3. von links) und ersuchte um Unterstützung für die Fortsetzung des sozialökonomischen Beschäftigungsprojektes Restaurant Cafe „Zur Brücke“.

 

 

 

 

4500 Unterschriften für die Fortführung der “ Brücke“

Der vom AMS nicht mehr verlängerte Fördervertrag für das sozialökonomische Beschäftigungsprojekt Restaurant Cafe „Zur Brücke“ hat enorme Reaktionen ausgelöst. Eine Unterschriftenaktion für die Fortführung der „Brücke“, einem Betrieb des Vereines Sozialzentrum, fand innerhalb kürzester Zeit großen Zuspruch. Bis Ende April wurden rund 4500 Unterschriften gesammelt. In besonderer Weise haben sich die Katholische und Evangelische Pfarrgemeinde in Vöcklabruck an dieser Aktion beteiligt. Dr. Peter Salinger, Leiter des Sozialkreises der Kath. Pfarre übergab an den Geschäftsführer der “Brücke“ Hans Brandstätter rund 400 Unterschriften. „Beide Pfarrgemeinden treten dafür ein, dass es die „Brücke“ weiterhin gibt. Oft wurden Menschen in Notlagen an die „Brücke“ vermittelt. Weiters fanden viele Arbeitskreissitzungen und Besprechungen in der „Brücke“ statt, erläutert Salinger.

„Der Wunsch nach Fortführung dieses Sozialprojektes ist überwältigend“, so Dr. Hans Übleis vom Vorstand des Sozialzentrums. Von den „Brücke“-Verantwortlichen wurden intensiv Überlegungen in Richtung Neukonzeption angestellt. Ein Workshop dazu brachte einige neue Denkrichtungen. Die Zeit für die Erarbeitung eines fundierten neuen Konzeptes ist denkbar knapp. Alle Hoffnungen konzentrieren sich jetzt auf die politische Ebene. Ein Antrag zur Weiterführung der „Brücke“ wurde im oberösterreichischen Landtag eingebracht und soll dort am 7. Juni entschieden werden. Auslöser für das Aus der „Brücke“ war die Kürzungspolitik der Bundesregierung beim AMS. Die gesammelten Unterschriften werden daher i an Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) übergeben. „Mit Betroffenheit und Dankbarkeit nehmen wir zur Kenntnis welch enormen Rückhalt das Brücke-Team in der Bevölkerung hat“, schließt Übleis.

 Beschäftigungsprojekt nach 21 Jahren vor dem Aus

Restaurant Cafe Zur Brücke: „Wir würden gerne weitermachen“

Am 23. März 2018 hat uns das AMS (die Verantwortlichen von Landes- und Regionaler Geschäftsstelle) mitgeteilt, dass der Fördervertrag für das sozialökonomische Beschäftigungsprojekt Restaurant Cafe „Zur Brücke“ aus budgetären Gründen nicht mehr verlängert wird. Die aktuelle Fördervereinbarung läuft mit 30. Juni aus und wir wurden aufgefordert ein geordnetes Ausstiegsszenario für die Brücke zu planen. Ab sofort werden keine neuen ProjektmitarbeiterInnen zugewiesen. Die „Brücke“ steht nach 21 Jahren vor dem AUS. Unmittelbar betroffen sind 23 Projektmitarbeiter und 7 Schlüsselkräfte. Und sehr viele Gäste und KundInnen die das sozialökonomische Projekt aus Überzeugung unterstützt und mitgetragen haben.
In den vergangenen 21 Jahren haben knapp 700 ProjektmitarbeiterInnnen in der „Brücke“ Beschäftigung gefunden. Viele in einer schwierigen Lebenslage, oft verbunden mit gesundheitlichen und persönlichen Einschränkungen. Die „Brücke“ bot Chancen zur Stabilisierung, Qualifizierung und persönliche Stärkung. In all den Jahren wurden die erforderlichen Kennzahlen erbracht die eine weitere Fördervereinbarung rechtfertigten.
Das Projekt wurde gegründet um langzeitarbeitslosen Menschen einen Wiedereinstieg ins Erwerbsleben zu ermöglichen. Viele Einzelschicksale ließen sich benennen wo Menschen die „Brücke“ erfolgreich für sich nutzen konnten. Die Brücke hat sich in all den Jahren durch qualitätsvolle Arbeit in der Stadt Vöcklabruck und in der ganzen Region einen guten Ruf erarbeitet. Ein AUS für die Brücke wäre für die Stadt und den Bezirk Vöcklabruck ein großer Verlust. Seit das drohende AUS bekannt wird reagieren Gäste und SympathisantInnen der „Brücke“ mit Unverständnis und Entsetzen.
Wir sind überzeugt dass die „Brücke“ auch weiterhin gebraucht wird. Es gibt weiterhin langzeitarbeitslose Menschen, die diese spezielle Form der Unterstützung und Förderung wirklich brauchen. Die Region Vöcklabruck ist eine Tourismusregion mit hohem Bedarf an gastronomisch geschulten Arbeitskräften. Wir hoffen auf Verständnis und Unterstützung bei den Sozialpartnern und politischen Verantwortungsträgern um doch noch eine Fortsetzung für das Sozialprojekt „Brücke“ zu ermöglichen.

Flipper Charity-Tunier für Notschlafstelle

Herzlichen Dank an RS-Pinball und FlippArena Vöcklabruck für die großzügige Spende von 500 Euro. Der Erlös stammt vom Flipper-Charity-Turnier am 16.12.17. (Foto:Privat, Rene Rauner und Stefan Hindinger von der Wohnungslosenhilfe Mosaik, Stefan Riedler von RS-Pinball/FlippArena)

 

 

 

Großzügige Warenspende

Herzlichen Dank an die Obdachlosen-Hilfsaktion für Ihre großzügige Warenspende an die Wohnungslosenhilfe Mosaik: Säfte, Reiswafferl, Packerlsuppen, Aufstriche, Senf, Spaghetti Fertiggerichte, Dosen Eintöpfe, Studentenfutter, Schokolade, Müsliriegel, Soßen, Salz & Gewürze, Duschgels, Shampoo, Rasierer & Rasierschaum, Cremeseifen, Zahnbürsten & Zahnpasta, Deos, Schlafsäcke, warme Pullover und Hosen, Winterjacken, Winterschuhe, Hauben, neue Socken und neue Unterwäsche, Thermo-Unterwäsche, selbst gestrickte, Socken, Essigreiniger, Steppdecken und Polster u.v.a.m.

 

Benefizkonzert von „Le Voci Dolci & Friends“ – 2092 Euro für „Ein Bett für den Winter“

In ihrem Weihnachtsprojekt „Gute Töne zur Weihnachtszeit” denkt das Ensemble „Le Voci Dolci & Friends“ an jene, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Zu diesem Zweck ließen sie heuer bereits im siebten Jahr in Folge ihre beliebte Musik unentgeltlich erklingen, auch dieses Jahr in Kooperation mit der Kellerbühne Puchheim. 2092 Euro kamen im seit langem ausverkauften Haus an Spenden für die Aktion „Ein Bett für den Winter“ des Vereines Sozialzentrum zusammen.
Mit einem weihnachtlichen Mix, der einen Bogen von traditionellen Weihnachtsliedern, über verspielte Eigeninterpretationen bis hin zu den beliebten Swingin`Christmas Songs spannt, verstand das Ensemble um die beiden Sängerinnen Renate Mayer-Haas und Margit Kotek vorweihnachtliche Stimmung und Wärme in die Herzen der Zuhörer zu zaubern. Eingestimmt wurde das Ganze durch Klänge der Laakirchner Weisenbläser und aufgelockert durch die mundartliche Weihnachtsgeschichte des beliebten Roithamer Mundartdichters Hans Heitzinger, die das Publikum oft schmunzeln ließ.
Sozialzentrums-Obfrau Waltraud Schobermayr bedankte sich für die tolle Initiative, die großzügigen Spenden und den stimmungsvollen Abend. „Wir helfen mit dem Spendengeld den Bewohnern der Notschlafstelle der Wohnungslosenhilfe Mosaik beim Wiedereinstieg in die eigene Wohnung“.
Foto: v.l. Gerlinde Meyer (Sozialzentrum), Johann Heitzinger (Sprecher u. Autor), Ernst Stadlmayr (Horn), Claudia Sommer (Kellerbühne), Gerhard Altmanninger (Git.), Waltraud Schobermayr (Sozialzentrum), Margit Kotek (Voc.), Renate Mayer-Haas (Voc.), Roland Mayer (Drums), Robert Breber u. Hans Sommer (Technik), Paul Kotek (Piano, Voc.)
nicht im Bild: Ferry Neidhard (Bass), Bartholomäus Reither (Sax), Roland Fuchs (Akk.), … und das Team der KBP

Großzügige Spende von 14.200 Euro von dm

Spende-DMArmutsgefährdete Familien, die Schwierigkeiten bei der Existenzsicherung haben, können diese oft mit den richtigen Tipps rund um Ausgabenplanung und Schuldenregulierung bewältigen. Im Rahmen der österreichweiten {miteinander}-Initiative zum 40-jährigen Firmenjubiläum von dm drogerie markt engagierten sich zehn dm Filialen in Oberösterreich seit Mai diesen Jahres für das Sozialzentrum Vöcklabruck, das regelmäßig ehrenamtliche „Finanzcoaches“ entsendet, um Familien auf dem Weg aus der Schuldenfalle zu begleiten. Herzlichen Dank für die großzügige Unterstützung von 14.200 Euro!
(Foto: v.l.n.r. Mag. Stefan Hindinger (Bereichsleiter des Vereines Sozialzentrum Vöcklabruck), Edith Roithner (ehrenamtlicher Finanzcoach), Petra Rienortner (dm Filialleiterin) und Elke Schiller (dm Studioleiterin), Fotonachweis dm/Schreiner)

 

25 Jahre Sozialzentrum Vöcklabruck

Der Verein Sozialzentrum Vöcklabruck feierte sein 25jähriges Bestehen am 7. August im Garten der Franziskanerinnen. Allen Freunden, Förderern und Spendern ein herzliches Danke fürs Kommen und Mitfeiern! FestgästeObfrau Dr. Waltraud SchobermayrEhrengäste: Sr. Angelika Garstenauer, Sr. Teresa Hametner, Pfarrer Mag. Helmut KritzingerModeratorin Elke Lichtenegger, Soziallandesrätin Mag. Gertraud JahnBürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner, Bezirkshauptmann Dr. Martin GschwandtnerGründer des Vereines: Dr. Wolfgang Wiesmayr, Lois Sattleder, Mag. Hansjörg Eichmayr

 

 

 

 

 

 (Stephan Schreiner Photography)
Zum Nachsehen: Berichte im BTV und auf salzi.tv (Auf das jeweilige Bild klicken!):
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